Ü32 hat im Pokalfinale knapp das Nachsehen

Boten den Zuschauern ein spannendes und über weite Strecken hochklassiges Finale: die Teams aus Nuhnetal (rechts) und Brilon.

Boten den Zuschauern ein spannendes und über weite Strecken hochklassiges Finale: die Teams aus Nuhnetal (rechts) und Brilon.

Am 09. Oktober 2019 war an der Briloner Jakobuslinde alles für das große Finale zwischen dem SV Brilon und dem FC Nuhnetal um den Alte Herren-Kreispokal angerichtet. Leider wollte Petrus nicht mitspielen und so regnete es während der gesamten Partie wie aus Eimern. Ihre Stimmung ließen sich die ca. 120 Zuschauer, darunter viele Schlachtenbummler aus Hallenberg, Liesen und Hesborn, aber durch das fiese Herbstwetter nicht vermiesen.

Wie schon viele Fußballexperten vor dem Spiel prognostizierten, begegneten sich zwei Mannschaften auf absoluter Augenhöhe und betrieben hervorragende Werbung für den Alte Herren-Fußball. In den oberen Tabellenregionen der A-Kreisligen wird vermutlich kein besserer Fußball gespielt als in diesem Pokalfinale.

Nach den ersten zehn Minuten des Abtastens wagten beide Mannschaften erste Versuche das jeweils gegnerische Tor in Bedrängnis zu bringen. Während die Briloner mit Freistößen und Flanken agierten, beschränkte sich der FC Nuhnetal auf lange Bälle in die Sturmspitze. Und so neutralisierten sich beide Teams nahezu im kompletten Verlauf der ersten Halbzeit.

Nach dem Pausentee drückten zunächst die Gäste weiterhin mit langen Bällen auf den Führungstreffer, aber Marcel Kickert hatte im Briloner Tor alles Griff. Die Briloner konnten ihrerseits die gefährliche Offensive nicht in eine ideale Schussposition  bringen. In der 65. Spielminute konnte Brilons Viererkette einen langen Ball nicht entscheidend klären und im Eins-gegen-Eins Duell ließ die Nuhnetaler Sturmspitze dem Briloner Zerberus keine Chance und erzielte das 0:1 für die Gäste.

In der Folgezeit warf die Heimelf nochmal alles nach vorne und kam nach einer feinen Kombination zwischen André Becker, Marco Harnacke und Marc Herkrath in der 73. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleich. Bis zum Abpfiff passierte hüben wie drüben nicht mehr viel und es ging in die zwei Mal zehnminütige Verlängerung.

Hier machten sich nun die konditionellen Vorteile der Gäste bemerkbar und von Seiten der Briloner war in der Offensive nicht mehr viel zu sehen. Kurz vor dem Ende der Verlängerung konnte sich Marcel Kickert noch einmal mit einer Glanzparade gegen einen sehr platzierten Kopfball auszeichnen.

Nun folgte das obligatorische Elfmeterschießen, in dem die Briloner in den letzten Jahren regelmäßig das Nachsehen hatten. Nach dem beide Teams ihre ersten fünf Schützen mit unhaltbaren Schüssen erfolgreich ins Rennen geschickt hatten, scheiterten die Briloner mit ihrem sechsten Elfer am Gästetorwart. Die Nuhnetaler ließen sich die Chance auf den Sieg nicht nehmen und versenkten, wenn auch knapp, den entscheidenden Elfmeter zum 6:7-Endstand.

Der SV Brilon gratuliert dem jederzeit fairen Gegner FC Nuhnetal zum Kreispokalsieg und wünscht viel Erfolg beim Finale um die Kreiskrone gegen den FC Arpe/Wormbach/Bracht.

Vielen Dank an alle Zuschauer für die Unterstützung während der gesamten Pokalsaison, speziell auch am Finalspieltag, denn im Normalfall geht kaum jemand bei diesem Wetter vor die Tür. Alle die unsere Alten Herren vom SV Brilon kennen, können sich sicher sein, dass im nächsten Jahr ein neuer Anlauf genommen wird, um den Pokal wieder nach Brilon zu holen. Ab jetzt gilt die volle Konzentration der anstehenden Hallensaison.

Folgende Spieler waren im Finale im Einsatz: Marcel Kickert, Marco Harnacke, Patrick Schweizer, Christian Rummel, Michael Gross, Marc Herkrath, Veysel Oktay, Murat Karakoc, Kadir Bingöl, Sascha Sivas, Björn Zimmermann, Daniel Schröder, Ferit Özenli, Stefan Fröhlich, Marius Albracht, Simon Köster und André Becker.

Bereiche: Alte Herren News, News

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